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Praxiseinblicke – Wie die Rezeptservice-Plattform MeinRezeptEinlösen.de den Praxisalltag unterstützen kann

– Ein Interview mit Dr. Thomas Bader

Vor einigen Wochen durften wir Dr. Thomas Bader in seiner Praxis in Heilbronn besuchen und interviewen. Dr. Bader und sein Team haben die neue Rezeptservice-Plattform MeinRezeptEinlösen.de bereits in ihren Praxisalltag integriert. Im Interview schildert er seine ersten Erfahrungen und erläutert die Vorteile für ihn und sein Team.

Außerdem berichtet Dr. Thomas Bader im Interview über seine bisherigen Erkenntnisse bei der Verordnung von DiGA und gibt Tipps zur Integration von DiGA.

Foto von Dr. Thomas Bader
Wer ist Thomas Bader?

Thomas Bader ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis in Heilbronn.

Weitere Informationen unter: www.px-bader.de

DiGA info: Uns allen ist bewusst, dass die Verordnung des besten Arznei-, Hilfs- oder Heilmittels nichts nützt, wenn die Patient:innen das Rezept nicht einlösen. Seit einem Monat gibt es die Rezeptservice-Plattform MeinRezeptEinlösen.de. Könnten Sie uns bitte erläutern, wie diese Plattform funktioniert?

Thomas Bader: Die Plattform MeinRezepteinlösen.de bietet Patienten eine wertvolle Unterstützung, ihre DiGA-Rezepte einfach und bequem an einer zentralen Stelle einzulösen. Der Patient lädt einfach ein Foto seines DiGA-Rezepts hoch und der DiGA-Hersteller erledigt den Rest. Innerhalb weniger Tage erhält der Patient den Freischaltcode für die App. Der Prozess ist weitgehend automatisiert und für den Patienten schnell und unkompliziert.

DiGA info: Welche Vorteile sehen Sie darin, Ihren Patient:innen die Nutzung von MeinRezeptEinlösen.de zu empfehlen?

Thomas Bader: Die Nutzung der Rezeptservice-Plattform hat sowohl für den Patienten als auch für mich als Arzt klare Vorteile. Der Patient profitiert davon, dass er sich keine Gedanken mehr darüber machen muss, wie er sein Rezept einlösen kann und zeitaufwändige Vorgänge bei den Krankenkassen entfallen. Mir als Arzt ermöglicht die Plattform eine reibungslose Integration in den Praxisalltag. Ich kann meinen Patienten den Flyer einfach mitgeben. Der Flyer dient als Erinnerungshilfe und Anleitung für zu Hause.

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DiGA info: Wie einfach ist es, die Plattform in den Praxisalltag zu integrieren? Haben Sie praktische Tipps für andere Ärzte, die diese Lösung ebenfalls nutzen möchten?

Thomas Bader: Die Integration der Rezeptservice-Plattform in den Praxisalltag gestaltet sich äußerst einfach. Es genügt, den Patienten bei jeder Verordnung einen Flyer mitzugeben und kurz auf die Plattform zu verweisen. Dieser zeitsparende Ansatz erleichtert den Praxisalltag erheblich.

DiGA info: Abschließend möchten wir Sie zu Ihren allgemeinen Erfahrungen mit Digitalen Gesundheitsanwendungen befragen. Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht und können Sie uns eine DiGA nennen, die Sie in Ihrer Praxis häufig verschreiben und positive Ergebnisse bei Ihren Patient:innen beobachten?

Thomas Bader: In meiner Praxis habe ich positive Erfahrungen mit Digitalen Gesundheitsanwendungen gemacht, insbesondere bei psychischen Erkrankungen wie allgemeinen Belastungsstörungen und Angststörungen (z.B. mit Verordnung der DiGA Selfapy). DiGA sind eine Option, um Wartezeiten zu überbrücken oder für Patienten, die soziale Kontakte scheuen und deshalb den Weg zum Therapeuten meiden. Auch für Berufstätige oder Patienten mit eingeschränkter Mobilität sind DiGA eine geeignete Lösung, da sie unabhängig von Ort und Zeit genutzt werden können. Das Feedback meiner Patienten ist überwiegend positiv.

DiGA info: Haben Sie Ratschläge oder Tipps für Ihre Kolleg:innen, wie sie Digitale Gesundheitsanwendungen in ihre Praxis integrieren können?

Thomas Bader: Mein Tipp an die Kollegen wäre, sich zu überlegen, welchen Patienten man eine DiGA empfiehlt und welchen Zusatznutzen sie dem Patienten bringen können. Ich habe für mich “Trigger” definiert, bei denen ich automatisch an eine DiGA-Verordnung denke. Zum Beispiel, wenn ein Patient zu einem Folgegespräch in die Praxis kommt und noch auf der Warteliste für Psychotherapie steht. In solchen Fällen verordne ich gerne eine DiGA. Auch bei Patienten, die Medikamente eher ablehnen, denke ich über eine DiGA nach, um ihnen zu helfen und eine Behandlungslücke zu vermeiden.

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